Ich öffne Google Search Console direkt nach dem ersten Kaffee.
Die Daten vom Vortag sind meistens gegen 8 Uhr vollständig sichtbar. Ich schaue zuerst auf die Leistungsübersicht der letzten 7 Tage und vergleiche mit den 7 Tagen davor. Klicks interessieren mich weniger als die durchschnittliche Position, weil die mir zeigt, ob ich überhaupt noch in den relevanten Bereichen lande.
Dann öffne ich ein Tracking-Tool.
Ich nutze SERPWatcher für 15 ausgewählte Keywords, die meinem Geschäft tatsächlich Anfragen bringen. Nicht die mit dem höchsten Volumen, sondern die mit der besten Conversion in den letzten Monaten. Das Tool läuft automatisch jede Nacht, ich sehe nur die Veränderungen seit gestern.
Was ich aufschreibe
Ich führe eine einfache Tabelle: Datum, Keyword, Position, Auffälligkeiten. Wenn ein Keyword um mehr als 5 Plätze springt, notiere ich mögliche Gründe. Meistens finde ich keine sofortige Erklärung, aber nach zwei Wochen ergibt sich oft ein Muster.
Freitags werfe ich einen Blick auf Google Analytics und prüfe die organischen Zugriffsquellen. Welche Seiten haben Traffic verloren, welche gewonnen. Das dauert keine 10 Minuten, gibt mir aber Kontext zu den reinen Positionsdaten. Die Kombination aus Position und tatsächlichem Traffic zeigt mir, wo ich nacharbeiten muss.