Gegen 15 Uhr schaue ich in die Echtzeit-Daten.

Nicht weil ich jede Minute überwachen will, sondern weil ich sehen kann, welche Kampagnen oder Posts gerade aktiv Traffic bringen. Google Analytics zeigt mir die aktuellen Besucher nach Quelle sortiert. Wenn ich vormittags einen Social-Media-Beitrag veröffentlicht habe, sehe ich hier sofort, ob er Bewegung erzeugt.

Dann wechsle ich zur Akquisitionsübersicht der letzten 30 Tage.

Ich filtere nach organischer Suche, direktem Traffic, Verweisen und sozialen Medien. Die Absprungrate bei jeder Quelle ist wichtiger als die bloße Besucherzahl. Wenn organischer Traffic bei 28 Prozent Absprungrate liegt, direkter Traffic aber bei 67 Prozent, stimmt etwas mit meiner Startseite oder den verlinkten Zielseiten nicht.

Welche Seiten ziehen welchen Traffic

Ich sortiere die meistbesuchten Seiten nach Traffic-Quelle. Manchmal stellt sich heraus, dass eine Unterseite über soziale Medien viel Traffic bekommt, aber nichts konvertiert. Dann prüfe ich den Inhalt und die Erwartungen, die der Social-Post geweckt hat. Oft stimmen Versprechen und Inhalt nicht überein.

Mittwochs exportiere ich diese Daten als CSV und vergleiche sie mit dem Vormonat. So erkenne ich schleichende Veränderungen, die in wöchentlichen Ansichten untergehen.

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